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Wer sind wir? Was ist der Spirit von dem wir reden? Fragen die uns über Instagram erreicht haben. Sowie ein gut gemeinter Tipp, dem „Kind“ ein Gesicht zu geben.

Zwei Wochen habe ich mich mit diesen Punkten nun beschäftigt und intensiv darüber nachgedacht wie man mit dem Feedback verfahren sollte. Dem ein oder anderen bin ich damit sicherlich schon auf den Nerv gegangen, wenn ich einmal mehr nach Feedback zu neuen Ideen gefragt habe.

Aber letztlich kamen wir als KAHA Unleashed Apparel zu der Konklusion, dass es sicherlich kein falscher Weg ist seinem „Kind“ ein oder gar zwei Gesichter zu geben und somit eine Identität zu haben die man lieben oder hassen kann. Mit der man sich identifizieren kann, wenn man sich darin wiederfindet.

Als Anfang würde ich mich einmal vorstellen und über meinen Antrieb sprechen, der mich tagtäglich antreibt mit KAHA etwas zu bewegen und jedem Mut machen der sich auf derselben Reise wie ich befindet.

Mein Name ist Marcel, ich bin 27 Jahre und habe vor knapp 2 Jahren einen radikalen Cut in meinem Leben gemacht. Menschen haben mein Leben verlassen, neue kamen hinzu und langjährige Verhaltensmuster habe ich überdacht und angepasst. Aber was meine ich mit Verhaltensmuster?

Über viele Jahre hinweg, grad während der Schulzeit, dem Abi und dem Studium stand für mich die Feierei, meist mit viel Alkohol und dem obligatorischen Fast Food danach, regelmäßig auf dem Plan. Und auch die Ernährung im Allgemeinen war mir nie wichtig. Mal hier mal da eine Crash-Diät nachdem man sich einmal mehr dumme Sprüche zu seiner Figur anhören musste. Aber wie es so oft ist, ist der Erfolg überschaubar und die Nachhaltigkeit alles andere als gegeben. Also ging es immer wieder mal 2 Kilo runter und wieder 5 rauf. Frustration war on Point.

Nach dem Studium gab es dann privat einen großen Knall im Leben und auch gesundheitlich, als langjähriger Epileptiker, wurde es mit zunehmenden Gewicht nicht einfacher. Die 3-stellige Zahl auf der Waage wurde immer unbequemer und peinlicher, bis zuletzt irgendwann um die 125kg auf der Anzeige flackernden. Es musste also etwas passieren.

Aber wie bewerkstelligt man etwas das über Jahre hinweg nicht funktioniert hat? Der Weg würde hart und steinig werden, das war mir bewusst, ich muss mir nur einen Antrieb und eine Motivationsquelle suchen sagte ich mir. Und diese kam eher unbewusst aus dem Nichts – zugegebenermaßen auch etwas überraschend.

Wie das Schicksal es damals so wollte lag ich irgendwann an einem Sonntag gegen Mittag (für mich wie Morgens) mit einem riesen Schädel aufgrund der Nacht zuvor auf der Couch und zappte durch die Gegend. Irgendwann überkam mich der Hunger und ich ging in die Küche, während auf dem TV einfach irgendein Random-Film lief dem ich nicht viel Beachtung schenkte bis dato. Also schnell 3 Brote gemacht und zurück vor die Kiste. Der Film war noch in seiner Einleitung wie ich feststellte und lief auch erst seit ein paar Minuten, also dachte ich mir, lässt es mal laufen, immerhin hast noch nicht viel verpasst. Der Film hieß „Forever Strong“ und war nur im Orginalton verfügbar. Es ging um Drogen, Rugby und den steinigen Weg aus der „Scheiße“. Irgendwie erschreckend wenn man sich plötzlich in einer „fiktiven Person“ wiedererkennt – Laster, Verhaltensmuster und mangelnde Disziplin, die volle Bandbreite also. Und dort fiel zum ersten Mal das Wort „KAHA“ in der Kombination „kia kaha“ im Context der australischen Rugby Nationalmannschaft. Glücklicherweise haben mich solche Dinge schon immer interessiert und somit Handy gezückt und gegoogelt. Aha, es kommt also aus dem polynesischen und ist eine weit verbreitete Phrase respektive ein Wort unter den Maori. Die sogenannten „Tatau“ (Tattoos) fand ich schon immer faszinierend, jetzt wurde auch so langsam ein Schuh aus den unterschiedlichen Bedeutungen. Die Reizüberflutung war real.

Die Kombination aus dem Filmkontext, auch wenn der Film an sich eher semi-gut war, und den Erkenntnissen aus dem World Wide Web entfachte bei mir irgendwarum einen Antrieb, im Leben etwas zu ändern und aus den rückblickend mehr als negativen Verhaltensmustern auszubrechen.

Unter dem Strich stehen heute nach knapp 2 Jahren 30 Kilo weniger und erstmals eine 2 stellige Zahl (vor dem Komma) auf der Waage. Vom Muskelzuwachs und dem gestiegenen Lebensgefühl ganz zu schweigen.

 

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